Leitbild der Gesellschaft für Existenzanalyse Schweiz GES

Wer sind wir?

Die Gesellschaft für Existenzanalyse Schweiz GES ist ein wissenschaftlicher Verein für Psychotherapie sowie Lebens- und Sozialberatung. Als Mitglied und Trägerverein der Internationalen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse GLE-I Wien übernehmen wir inhaltlich den Ansatz der dritten Wiener Psychotherapierichtung, welcher vom Psychiater und Neurologen Viktor Frankl begründet und vom Arzt und Psychologen Alfried Längle und Mitarbeitenden ab den 1980-er Jahren weiterentwickelt wurde.

Wofür stehen wir?

Wir stehen dafür, dass Menschen das eigene Leben innerhalb der vorgegebenen Bedingungen authentisch, selbstbestimmt und sinnvoll gestalten können. Dies geschieht eingebunden in das Bewusstsein der Verantwortung sowohl für sich selber als auch für die Mitmenschen und die Gesellschaft insgesamt. Wir stehen für einen offenen, respektvollen und begegnenden zwischenmenschlichen Umgang. Unsere Mitglieder sind den ethischen Richtlinien des Vereins verpflichtet.

Wofür setzen wir uns ein?

Wir setzen uns dafür ein, die Existenzanalyse der Öffentlichkeit leichter zugänglich zu machen. Wir streben die Verbreitung der Existenzanalyse an und setzen uns für ihre theoretische, inhaltliche und methodische Weiterentwicklung ein. Wir unterstützen die wissenschaftliche Überprüfung der Existenzanalyse und die Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Methoden.

Wie verwirklichen wir das?

Den Zugang und die Verbreitung der Existenzanalyse und der Logotherapie ermöglichen wir mit der Durchführung von Aus- und Weiterbildungen in Psychotherapie sowie Lebens- und Sozialberatung. Im Weiteren engagieren wir uns durch die Mitorganisation internationaler Kongresse, Fachtagungen, Kurse und Informationsveranstaltungen. Unsere Angebote richten sich an Fachleute aus dem medizinischen, psychologischen, pädagogischen, seelsorgerischen und künstlerischen Bereich sowie aus der Wirtschaft als auch an Einzelpersonen, die um ein gutes, erfülltes und sinnvolles Leben bemüht sind.

Die wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung der Existenzanalyse fördern wir durch die Beteiligung an Forschungsprojekten, durch Publikationen in unserer internationalen Fachzeitschrift EXISTENZANALYSE sowie durch den Dialog mit anderen Psychotherapieschulen.

Was spricht uns an der Existenzanalyse besonders an?

Das Besondere der Existenzanalyse sehen wir in der fundierten Theorie der Struktur der Existenz, den vier personal-existenziellen Grundmotivationen, und im klaren Modell des Verarbeitungsprozesses, der Personalen Existenzanalyse. Das Strukturmodell ermöglicht es zu verstehen, was uns Menschen bewegt, sowohl in Gesundheit wie auch in Krankheit, und das Prozessmodell beinhaltet eine klare Abfolge von Schritten der phänomenologischen Bearbeitung psychischer und geistiger Leidenszustände.

Bern, 9. März 2019

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